ORGANE

    1. Organe des Vereins
     

    Organe des Vereins sind

    • Die Mitgliederversammlung (nachfolgend „Mitgliederversammlung“ genannt)
    • Das Kuratorium
    • Der Vorstand



    2. Mitgliederversammlung

    2.1 In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied oder ein zur Berufsverschwiegenheit verpflichteter Berufsträger (Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) schriftlich bevollmächtigt werden. Es ist ausdrücklich möglich, dass mehrere Mitglieder denselben Vertreter, ggf. unter Befreiung der Beschränkungen des § 181 BGB, bevollmächtigen. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.

    2.2 Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig, soweit ihr nicht durch diese Satzung oder zwingende gesetzliche Bestimmungen weitere Angelegenheiten zugewiesen sind:

    1. Satzungsänderung
    2. Wahl und Abberufung von Kuratoriumsmitgliedern
    3. Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern
    4. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
    5. Entlastung des Vorstands und des Kuratoriums
    6. Festsetzung bzw. Änderung der Höhe und der Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge
    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

    2.3 In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.



    3. Einberufung der Mitgliederversammlung

    3.1 Mindestens alle zwei Jahre, möglichst zur Mitte des Jahres, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich, per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene E-Mail-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

    3.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von einem Vorstandsmitglied auf Beschluss des Vorstands oder auf schriftliches Verlangen von einem Viertel der Mitglieder an den Vorstand unverzüglich einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn die Zahl der Vorstandsmitglieder unter die Mindestanzahl gesunken ist. Hinsichtlich des Zeitpunkts der Bekanntgabe des Versammlungstermins sowie hinsichtlich der Form und Frist der Einladung gelten die Regelungen der vorstehenden Ziffer 8.1 mit der Maßgabe, dass die Einladungsfrist lediglich zwei Wochen beträgt.

    3.3 Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.



    4. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

    4.1 Beschlüsse der Mitglieder werden in der Regel im Rahmen von Mitgliederversammlungen gefasst.

    4.2 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem der weiteren Vorstandsmitglieder geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

    4.3 Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

    4.4 Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

    4.5 Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Vorstand kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie eine Internetübertragung beschließen die Mitglieder mit einfacher Mehrheit im Vorfeld der Versammlung. Der Vorstand muss seine Zustimmung erteilen.

    4.6 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden. Eines Mindestquorums für die Beschlussfähigkeit bedarf es nicht.

    4.7 Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften keine andere Mehrheit vorsehen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Vorstand und Kuratorium müssen ihre Zustimmung erteilen.

    4.8 Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

    4.9 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll mindestens folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

    4.10 Beschlüsse der Mitglieder können auf Veranlassung des Vorstands, soweit gesetzlich zulässig und nicht anderweitig in dieser Satzung geregelt, auch außerhalb von Mitgliederversammlungen im schriftlichen Verfahren mit den zuvor genannten Mehrheiten gefasst werden (eine Stimmabgabe per E-Mail ist ausreichend, wenn der Vorstand eine solche Stimmabgabe in der Aufforderung zur Beschlussfassung zulässt). Der Vorschlag eines Beschlusses ist jedem Mitglied des Vereins vom Vorstand schriftlich oder per E-Mail zu übermitteln. Die Abstimmung über den Beschlussgegenstand erfolgt innerhalb einer vom Vorstand vorgeschlagenen Frist. Diese darf nicht kürzer als zwei Wochen nach Absendung des Beschlussvorschlags sein. Die Stimmabgabe erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Vorstand des Vereins. Sie kann nur schriftlich oder per E-Mail erfolgen. Nicht abgegebene Stimmen, Stimmenthaltungen sowie verspätet zugegangene Stimmabgaben gelten als ungültige Stimmen. Im schriftlichen Verfahren gefasste Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Vorstandsvorsitzenden oder vom Generalsekretär, bei deren Verhinderung von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Den Mitgliedern ist das Beschlussergebnis mitzuteilen.



    Kuratorium

    5. Einsetzung und Amtsdauer


    Peter Nußbaum und Thomas Limberger werden auf unbestimmte Zeit in das Kuratorium des IWS Young berufen. Weitere Mitglieder werden gemeinsam vom Vorstand und Kuratorium des IWS Young nominiert und bestätigt. Scheidet ein Mitglied aus, so schlägt das Kuratorium unverzüglich ein Ersatzmitglied vor, welches vom Vorstand und Kuratorium des IWS Young bestätigt werden muss.



    6. Aufgaben

    6.1 Das Kuratorium entscheidet in allen Angelegenheiten die den Vorstand betreffen. Es soll aus seinem Kreis einen Vorsitzenden wählen, dem die Organisation des Kuratoriums und die laufende Kommunikation mit dem Vorstand obliegen.

    6.2 Die Kuratoriumsmitglieder werden ehrenamtlich tätig. Ihre nachgewiesenen Aufwendungen werden ihnen ersetzt.



    7. Beschlussfassung des Kuratoriums

    7.1 Das Kuratorium fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Sitzungen, die von jedem Mitglied schriftlich oder per E-Mail einberufen werden können. Die Einberufung soll mit einer Tagesordnung und einer Einberufungsfrist von mindestens fünf Tagen erfolgen. Von diesen Einberufungserfordernissen können die Mitglieder einvernehmlich absehen. Das Kuratorium ist in Sitzungen beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Über die Beschlüsse des Kuratoriums ist eine Niederschrift anzufertigen, die Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthält. Sitzungen können als Präsenzsitzung oder im Rahmen einer Telefonkonferenz abgehalten werden.

    7.2 Außerhalb von Sitzungen können Beschlüsse auch privatschriftlich oder per E-Mail (jeweils im Umlauf- oder Parallelverfahren) gefasst werden, wenn alle Kuratoriumsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären oder vorbehaltlos an der Beschlussfassung teilnehmen.




    Vorstand

     

    8. Vorstand, Vertretung

    8.1 Der Vorstand besteht aus mindestens zwei, maximal fünf Personen, wovon ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzender) und ein weiteres Vorstandsmitglied zum stellvertretenden Vorsitzenden (Generalsekretär) bestimmt wird. Der Vor- standsvorsitzende sowie der Generalsekretär müssen erfahrene Führungskräfte (Senioren) sein, die weiteren Vorstandsmitglieder sollen von Altersstruktur und beruflichem Status der Anforderung eines Jungsenators entsprechen.

    8.2 Der Vorstandsvorsitzende und der Generalsekretär sind jeweils zur Einzelvertretung berechtigt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt, wobei dafür auch Vorstandsvorsitzender oder Generalsekretär infrage kommen.

    8.3 Die Vorstandsmitglieder nehmen ihr Amt ehrenamtlich war. Ausgaben und Spesen im Zusammenhang mit der Vorstandstätigkeit werden den Vorstandsmitgliedern gegen die Vorlage von Belegen erstattet.

    8.4 Dem Vorstand ist es gestattet, zur Erledigung seiner Aufgaben Hilfspersonen zu beschäftigen oder die Erledigung von Aufgaben ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen. Das entbindet den Vorstand aber nicht von seiner Verantwortung als Vorstand.



    9. Zuständigkeit des Vorstands

    9.1 Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben und Zuständigkeiten:

    1. Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins
    2. Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;
    3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
    4. Erstellung eines Jahresberichts;
    5. Repräsentanz des Vereins in der Öffentlichkeit;
    6. Verwirklichung des Vereinszwecks;
    7. Abschluss und Kündigung von Verträgen;
    8. Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

    9.2 Der Vorstand soll mit dem Kuratorium in regelmäßigem Austausch stehen und gemeinsam mit dem Kuratorium Ideen und Maßnahmen entwickeln, die der Verwirklichung des Vereinswecks dienen.

    9.3 Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der Geschäftsordnung können insbesondere einzelne Vorstandsressorts und die Zusammenarbeit mit dem Kuratorium geregelt werden.



    10. Amtsdauer des Vorstands

    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Eine (mehrfache) Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.



    11. Beschlussfassung des Vorstands

    11.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden oder Generalsekretär schriftlich oder per E-Mail einberufen werden. Die Einberufung soll mit einer Tagesordnung und einer Einberufungsfrist von mindestens fünf Tagen erfolgen. Von diesen Einberufungserfordernissen können die Vorstandsmitglieder einvernehmlich absehen. Der Vorstand ist in Sitzungen beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, wovon ein Mitglied der Vorstandsvorsitzende oder der Generalsekretär sein muss. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Beteiligung des Vor- standsvorsitzenden an der Beschlussfassung entscheidet – soweit gesetzlich zulässig – bei Stimmengleichheit dessen Stimme; ist der Vorsitzende nicht beteiligt, entscheidet die Stimme des Generalsekretärs. Über die Beschlüsse des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen, die Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthält. Vorstandssitzungen können als Präsenzsitzung oder im Rahmen einer Telefonkonferenz abgehalten werden.

    11.2 Außerhalb von Vorstandssitzungen können Vorstandsbeschlüsse auch privatschriftlich oder per E-Mail (jeweils im Umlauf- oder Parallelverfahren) gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären oder vorbehaltlos an der Beschlussfassung teilnehmen.