VEREINSSATZUNG

    Internationaler Wirtschaftssenat Young e.V.
     

    Präambel


    Der Internationale Wirtschaftssenat Young (IWS Young) ist Mitglied im World Economic Council (WEC).

    Die Mitglieder des IWS Young sind junge Persönlichkeiten, die früh Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Staat sowie Führungsverantwortung in Unternehmen zu übernehmen bereit sind. Als „Jungsenator“ des IWS Young tragen sie durch ihre Mitgliedschaft dazu bei, den Zweck des IWS Young im Dialog mit Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Medien, Politik und Kultur wahrzunehmen. Gegenüber den Senatoren des IWS sind die Jungsenatoren des IWS Young Impulsgeber für junges zukunftsweisendes Denken. Sie verpflichten sich zu verantwortlichem Handeln auf der Grundlage gesellschaftlicher Regeln und Compliance-Grundsätze.

    Der IWS Young bietet seinen Jungsenatoren vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung und Erweiterung der Persönlichkeitskompetenz, Sozialkompetenz und Methodenkompetenz, um sich auf eine mögliche spätere Rolle als Senator im IWS vorzubereiten. Das geschieht durch interne Lern- und Austauschformate, unterstützt durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen, privaten Bildungseinrichtungen, Firmen, der Nutzung von entsprechenden Plattformen sowie dem gegenseitig befruchtenden Austausch mit erfahrenen Senatoren des IWS.

    Der IWS Young versteht sich als Wertegemeinschaft auf Basis humanistischer Positionen sowie demokratischer Grundsätze. Er bietet seinen Jungsenatoren ein werteorientiertes Netzwerk zur Transformation eigener Ideen und Anliegen bei gleichzeitig hoher Qualität der Positionierung. Fairness und Partnerschaft im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft, das Aufgreifen und Auseinandersetzen mit sich abzeichnenden Trends bilden ebenso die Grundlage eines Jungsenators wie die Orientierung an Nachhaltigkeit und marktwirtschaftlichen Grundsätzen.



    1. Name, Sitz, Geschäftsjahr, Verbandszugehörigkeit

    1.1 Der Verein führt den Namen “Internationaler Wirtschaftssenat Young” (nachfolgend „IWS Young“ oder „Verein“). Er hat seinen Sitz in Freiburg und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer VR 702380 eingetragen.

    1.2 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

    1.3 Der IWS Young ist Mitglied des Dachverbandes World Economic Council (WEC).



    2. Zweck des Vereins, Maßnahmen zur Verwirklichung

    2.1 Zweck des Vereins ist die

    2.1.1 Förderung von fortgeschrittenen Studenten, jungen Angestellten mit Führungsverantwortung oder einer diesbezüglichen Perspektive und Jungunternehmern auf nationaler und internationaler Ebene*, ausgerichtet am Wertekanon des ehrbaren Kaufmanns;

    2.1.2 Unterstützung und Begleitung von Mitgliedern beim Übergang vom Studium in die Arbeitswelt, der Etablierung von Jungunternehmen und deren Expansion in neue Märkte und Länder sowie der Förderung von angehenden bzw. berufenen jungen Führungskräften;

    2.1.3 Ideengeber und Brainstorming-Partner für andere Vereine innerhalb des Dachverbandes.

    2.2 Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

    2.2.1 Zugriff auf das bestehende Netzwerk der IWS-Senatoren, z. B. zur Gewinnung von Referenten;

    2.2.2 Betreuung der Mitglieder, insbesondere durch das Zurverfügungstellen solcher Informationen und Kontakte, die den Jungunternehmern/jungen Führungskräften auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit/Berufswelt Unterstützung bieten können, Unterstützung der Vernetzung der Mitglieder untereinander;

    2.2.3 Gemeinsam mit den anderen Vereinen des Dachverbandes Positionspapiere zu aktuellen wirtschaftlichen/politischen/sozialen Themen erarbeiten und zur Verbesserung des Allgemeinwohls verbreiten;

    2.2.4 Organisation und Durchführung von Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen und Ehrfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene;

    2.2.5 Zusammenarbeit mit erfahrenen Unternehmern, Führungskräften, Wissenschaftlern und Repräsentanten, z. B. in Form eines Mentoren-Programms;

    2.2.6 Kooperation mit Verbänden, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

    2.3 Die Ausgaben des Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge, Fördergelder und Spenden finanziert. Der Verein ist nicht auf Gewinnerzielun ausgerichtet, sondern verfolgt den Vereinszweck in ideellem Sinne. Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.


    2.4 Die Dauer des Vereins ist zeitlich nicht begrenzt.



    Mitgliedschaft

    3. Erwerb der Mitgliedschaft

    3.1 Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, die alle die gleichen Rechte und Pflichten haben. Ordentliche Mitglieder sind Jungsenatoren, soweit sie die Voraussetzungen gemäß Ziffer 3.3 erfüllen; darüber hinaus sind Kuratoriumsmitglieder und Vorstände ordentliche Mitglieder des Vereins.

    3.2 Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, welche die Ziele des IWS Young durch Beiträge und Spenden fördern und die vereinbarten Leistungen des Vereins in Anspruch nehmen möchte.

    3.3 Jungsenator können Studenten, junge Angestellte mit Führungsverantwortung oder einer diesbezüglichen Perspektive und Jungunternehmer bis zu ihrem 35. Lebensjahr werden. Ein Jungsenator muss sich mit den Vereinszwecken identifizieren und sich hierzu bekennen. Über den schriftlichen Antrag zur Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand. Der Antrag soll bei Unternehmen Firmenbezeichnung, Unternehmenszweck sowie Namen und Anschrift des Antragstellers, bei Studenten oder Personen im Angestelltenverhältnis den Namen, das Alter und den Beruf enthalten. Mit Erreichen der 35 Jahre kann ein Jungsenator in den Internationalen Wirtschaftssenat e.V. wechseln, die Zustimmung des jeweiligen Vorstands und Identifikation mit dem Vereinszweck vorausgesetzt.

    3.4 Der Beitrittswillige richtet einen schriftlichen Aufnahmeantrag an den Vorstand, der über die Aufnahme und die Art der Mitgliedschaft entscheidet. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen. Bei Bewilligung des Antrags vollzieht sich der Erwerb der Mitgliedschaft durch schriftliche Mitteilung gegenüber dem neuen Mitglied.



    4. Beendigung der Mitgliedschaft

    4.1 Eine Mitgliedschaft nach dieser Satzung dauert mindestens zwei Jahre.

    4.2 Mitglieder können unter Einhalt der Zweijahres-Regelung ihren Austritt aus dem Senat mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Mitgliedsjahres jederzeit schriftlich erklären.

    4.3 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Aufhebung, Ausschluss, bei natürlichen Personen auch durch Tod, bei juristischen Personen auch mit deren Auflösung.

    4.4 Die einseitige Aufhebung kann durch den Vorstand erfolgen, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung fälliger Beiträge in Verzug ist. Die einseitige Aufhebung darf frühestens nach erfolgloser Frist von dreißig Kalendertagen nach Absendung des zweiten Mahnschreibens erfolgen, in dem die einseitige Aufhebung angekündigt wird. Die Aufhebung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

    4.5 Der Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen, wenn ein Mitglied erheblich den Vereinsfrieden stört oder den Zielen des Vereines grob zuwiderhandelt. Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand. Vorher hat eine schriftliche oder mündliche Anhörung zu erfolgen. Eine gerichtliche Anfechtung ist nur innerhalb von vier Wochen ab Zugang der Ausschlussmitteilung möglich. Im Falle der gerichtlichen Anfechtung ruhen für die Dauer des Gerichtsverfahrens alle Vereinsämter.

    4.6 Eine einseitige Aufhebung oder ein Ausschluss lassen die bisher entstandenen Beitragspflichten unberührt.



    5. Mitgliedsbeiträge

    5.1 Ordentliche Mitglieder zahlen – soweit sie nicht Kuratoriumsmitglieder oder Vorstände sind – Regelbeiträge (Mitgliedsbeiträge) nach Maßgabe der jeweils geltenden Beitragsordnung, die auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen wird. Eine Staffelung der Beitragshöhe nach sachlichen Kriterien, insbesondere gemessen am beruflichen Status oder Umsatz des jeweiligen Unternehmens, ist zulässig. Die Beitragsordnung kann auch vorsehen, dass Mitglieder eine Aufnahmegebühr zu zahlen haben.

    5.2 Für Investitionen oder einmalige Maßnahmen können auf Vorschlag des Vorstands durch Beschluss der Mitglieder Umlagen beschlossen werden. Die Umlage ist auf das 2-fache eines Jahresbeitrages begrenzt.



    Organe

    6. Organe des Vereins

    Organe des Vereins sind

    • Die Mitgliederversammlung (nachfolgend „Mitgliederversammlung“ genannt)
    • Das Kuratorium
    • Der Vorstand




    7. Mitgliederversammlung

    7.1 In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied oder ein zur Berufsverschwiegenheit verpflichteter Berufsträger (Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) schriftlich bevollmächtigt werden. Es ist ausdrücklich möglich, dass mehrere Mitglieder denselben Vertreter, ggf. unter Befreiung der Beschränkungen des § 181 BGB, bevollmächtigen. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.

    7.2 Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig, soweit ihr nicht durch diese Satzung oder zwingende gesetzliche Bestimmungen weitere Angelegenheiten zugewiesen sind:

    1. Satzungsänderung
    2. Wahl und Abberufung von Kuratoriumsmitgliedern
    3. Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern
    4. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands
    5. Entlastung des Vorstands und des Kuratoriums
    6. Festsetzung bzw. Änderung der Höhe und der Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge
    7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

    7.3 In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.



    8. Einberufung der Mitgliederversammlung

    8.1 Mindestens alle zwei Jahre, möglichst zur Mitte des Jahres, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich, per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene E-Mail-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

    8.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von einem Vorstandsmitglied auf Beschluss des Vorstands oder auf schriftliches Verlangen von einem Viertel der Mitglieder an den Vorstand unverzüglich einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch einzuberufen, wenn die Zahl der Vorstandsmitglieder unter die Mindestanzahl gesunken ist. Hinsichtlich des Zeitpunkts der Bekanntgabe des Versammlungstermins sowie hinsichtlich der Form und Frist der Einladung gelten die Regelungen der vorstehenden Ziffer 8.1 mit der Maßgabe, dass die Einladungsfrist lediglich zwei Wochen beträgt.

    8.3 Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Versammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.



    9. Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

    9.1 Beschlüsse der Mitglieder werden in der Regel im Rahmen von Mitgliederversammlungen gefasst.

    9.2 Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem der weiteren Vorstandsmitglieder geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

    9.3 Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

    9.4 Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

    9.5 Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Vorstand kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens sowie eine Internetübertragung beschließen die Mitglieder mit einfacher Mehrheit im Vorfeld der Versammlung. Der Vorstand muss seine Zustimmung erteilen.

    9.6 Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder ordnungsgemäß geladen wurden. Eines Mindestquorums für die Beschlussfähigkeit bedarf es nicht.

    9.7 Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften keine andere Mehrheit vorsehen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Vorstand und Kuratorium müssen ihre Zustimmung erteilen.

    9.8 Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben.

    9.9 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll mindestens folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

    9.10 Beschlüsse der Mitglieder können auf Veranlassung des Vorstands, soweit gesetzlich zulässig und nicht anderweitig in dieser Satzung geregelt, auch außerhalb von Mitgliederversammlungen im schriftlichen Verfahren mit den zuvor genannten Mehrheiten gefasst werden (eine Stimmabgabe per E-Mail ist ausreichend, wenn der Vorstand eine solche Stimmabgabe in der Aufforderung zur Beschlussfassung zulässt). Der Vorschlag eines Beschlusses ist jedem Mitglied des Vereins vom Vorstand schriftlich oder per E-Mail zu übermitteln. Die Abstimmung über den Beschlussgegenstand erfolgt innerhalb einer vom Vorstand vorgeschlagenen Frist. Diese darf nicht kürzer als zwei Wochen nach Absendung des Beschlussvorschlags sein. Die Stimmabgabe erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Vorstand des Vereins. Sie kann nur schriftlich oder per E-Mail erfolgen. Nicht abgegebene Stimmen, Stimmenthaltungen sowie verspätet zugegangene Stimmabgaben gelten als ungültige Stimmen. Im schriftlichen Verfahren gefasste Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Vorstandsvorsitzenden oder vom Generalsekretär, bei deren Verhinderung von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben. Den Mitgliedern ist das Beschlussergebnis mitzuteilen.



    Kuratorium

    10. Einsetzung und Amtsdauer

    Peter Nußbaum und Thomas Limberger werden auf unbestimmte Zeit in das Kuratorium des IWS Young berufen. Weitere Mitglieder werden gemeinsam vom Vorstand und Kuratorium des IWS Young nominiert und bestätigt. Scheidet ein Mitglied aus, so schlägt das Kuratorium unverzüglich ein Ersatzmitglied vor, welches vom Vorstand und Kuratorium des IWS Young bestätigt werden muss.



    11. Aufgaben

    11.1 Das Kuratorium entscheidet in allen Angelegenheiten die den Vorstand betreffen. Es soll aus seinem Kreis einen Vorsitzenden wählen, dem die Organisation des Kuratoriums und die laufende Kommunikation mit dem Vorstand obliegen.

    11.2 Die Kuratoriumsmitglieder werden ehrenamtlich tätig. Ihre nachgewiesenen Aufwendungen werden ihnen ersetzt.



    12. Beschlussfassung des Kuratoriums

    12.1 Das Kuratorium fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Sitzungen, die von jedem Mitglied schriftlich oder per E-Mail einberufen werden können. Die Einberufung soll mit einer Tagesordnung und einer Einberufungsfrist von mindestens fünf Tagen erfolgen. Von diesen Einberufungserfordernissen können die Mitglieder einvernehmlich absehen. Das Kuratorium ist in Sitzungen beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Über die Beschlüsse des Kuratoriums ist eine Niederschrift anzufertigen, die Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthält. Sitzungen können als Präsenzsitzung oder im Rahmen einer Telefonkonferenz abgehalten werden.

    12.2 Außerhalb von Sitzungen können Beschlüsse auch privatschriftlich oder per E-Mail (jeweils im Umlauf- oder Parallelverfahren) gefasst werden, wenn alle Kuratoriumsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären oder vorbehaltlos an der Beschlussfassung teilnehmen.




    Vorstand

    13. Vorstand, Vertretung

    13.1 Der Vorstand besteht aus mindestens zwei, maximal fünf Personen, wovon ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden (Vorstandsvorsitzender) und ein weiteres Vorstandsmitglied zum stellvertretenden Vorsitzenden (Generalsekretär) bestimmt wird. Der Vorstandsvorsitzende sowie der Generalsekretär müssen erfahrene Führungskräfte (Senioren) sein, die weiteren Vorstandsmitglieder sollen von Altersstruktur und beruflichem Status der Anforderung eines Jungsenators entsprechen.

    13.2 Der Vorstandsvorsitzende und der Generalsekretär sind jeweils zur Einzelvertretung berechtigt. Die übrigen Vorstandsmitglieder sind jeweils zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vertretungsberechtigt, wobei dafür auch Vorstandsvorsitzender oder Generalsekretär infrage kommen.

    13.3 Die Vorstandsmitglieder nehmen ihr Amt ehrenamtlich war. Ausgaben und Spesen im Zusammenhang mit der Vorstandstätigkeit werden den Vorstandsmitgliedern gegen die Vorlage von Belegen erstattet.

    13.4 Dem Vorstand ist es gestattet, zur Erledigung seiner Aufgaben Hilfspersonen zu beschäftigen oder die Erledigung von Aufgaben ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen. Das entbindet den Vorstand aber nicht von seiner Verantwortung als Vorstand.



    14. Zuständigkeit des Vorstands

    14.1 Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben und Zuständigkeiten:

    1. Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins
    2. Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung;
    3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
    4. Erstellung eines Jahresberichts;
    5. Repräsentanz des Vereins in der Öffentlichkeit;
    6. Verwirklichung des Vereinszwecks;
    7. Abschluss und Kündigung von Verträgen;
    8. Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

    14.2 Der Vorstand soll mit dem Kuratorium in regelmäßigem Austausch stehen und gemeinsam mit dem Kuratorium Ideen und Maßnahmen entwickeln, die der Verwirklichung des Vereinswecks dienen.

    14.3 Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der Geschäftsordnung können insbesondere einzelne Vorstandsressorts und die Zusammenarbeit mit dem Kuratorium geregelt werden.



    15. Amtsdauer des Vorstands

    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Eine (mehrfache) Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist möglich.



    16. Beschlussfassung des Vorstands

    16.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden oder Generalsekretär schriftlich oder per E-Mail einberufen werden. Die Einberufung soll mit einer Tagesordnung und einer Einberufungsfrist von mindestens fünf Tagen erfolgen. Von diesen Einberufungserfordernissen können die Vorstandsmitglieder einvernehmlich absehen. Der Vorstand ist in Sitzungen beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, wovon ein Mitglied der Vorstandsvorsitzende oder der Generalsekretär sein muss. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Beteiligung des Vorstandsvorsitzenden an der Beschlussfassung entscheidet – soweit gesetzlich zulässig – bei Stimmengleichheit dessen Stimme; ist der Vorsitzende nicht beteiligt, entscheidet die Stimme des Generalsekretärs. Über die Beschlüsse des Vorstands ist eine Niederschrift anzufertigen, die Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthält. Vorstandssitzungen können als Präsenzsitzung oder im Rahmen einer Telefonkonferenz abgehalten werden.

    16.2 Außerhalb von Vorstandssitzungen können Vorstandsbeschlüsse auch privatschriftlich oder per E-Mail (jeweils im Umlauf- oder Parallelverfahren) gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären oder vorbehaltlos an der Beschlussfassung teilnehmen.



    17. Auflösung des Vereins

    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in Ziffer 9.7 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorstandsvorsitzende und der Generalsekretär, oder – falls kein Generalsekretär bestellt ist – der Vorstandsvorsitzende gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert. Verbleibendes Vermögen wird dem Förderverein Stückchen Himmel e.V. gespendet.



    18. Schlussbestimmungen

    19.1 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern und – soweit zulässig – auch gegenüber Dritten ist der Sitz des Vereins.

    19.2 Die Nichtigkeit von Teilen dieser Satzung oder von satzungsändernden Beschlüssen lässt die Gültigkeit der übrigen Teile der Satzung oder des satzungsändernden Beschlusses unberührt.

    19.3 Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 11.09.2018 beschlossen.